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Indien in der Globalisierung
Datum:26 Juni, 2012 - 19:00 - 21:00Ort
DGB-Haus (Raum 116)Willi Bleicher Straße 20Stuttgart, 70174Veranstaltungsort::DGB-Haus (Raum 116), Willi Bleicher Straße 20, 70174 StuttgartVortrag mit Matthias Fritz und Michael Clauss
Indien hat eine gewisse Boom-Phase hinter sich und wird immer öfter in einem Zug mit China genannt. Auch das deutsche Industriekapital hat in den letzten Jahren fleißig investiert.
Was geschieht mit dem Land, den Menschen und den überlieferten Strukturen? Was bringt die forcierte Industrialisierung den arbeitenden Menschen? Wie reagieren die Arbeiterklasse, der Staat und die politischen Kräfte? Was bedeutet dieser Prozess für Arbeiter/innen und Gewerkschaften in Deutschland?
Diesen Fragen gehen Matthias Fritz und Michael Clauss, IG Metall-Betriebsräte aus der Region nach. Beide nahmen vor kurzem an einem von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten Austausch mit GewerkschafterInnen in Indien teil und berichten von ihtren Eindrücken und Gesprächen.
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3. Großer Ratschlag des Widerstands gegen Stuttgart 21
Datum:1 Juli, 2012 - 13:00 - 19:00Ort
Bürgerzentrum WestBebelstraße 22Stuttgart, 70197Veranstaltungsort::Bürgerzentrum WestAm 1.7. findet der 3. Große Ratschlag im Bürgerzentrum West statt.
Zentrale Themen sind:
- Wege zu unseren Forderungen für eine neue Stadtpolitik
- Strategien im OB-Wahlkampf
- Wie geht es mit dem Widerstand im engeren Sinne weiter?
Alle kritischen BürgerInnen, Bürgerinitiativen und an alle Gruppen, Arbeitskreise und Aktive aus dem Widerstand und der Stuttgarter Zivilgesellschaft sind herzlich eingeladen.
Eine ausführliche Beschreibung mit Programm und die verschiedenen Möglichkeiten sich einzubringen sind hier genauer beschrieben.
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Zum Verbot und zur Verbrennung der Fuchs'schen Sittengeschichte - anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennungen
Datum:22 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00Ort
RathausAm Marktplatz 1Stuttgart, 70173Veranstaltungsort::Rathaus StuttgartBekannt und ein wohlhabender Bestsellerautor wurde der 1870 geborene Eduard Fuchs durch die 6-bändige «Illustrierte Sittengeschichte», die seit 1908 im Albert Langen Verlag erschien und die bis heute als fundamentales Werk der Kulturwissenschaft gilt. Sie wurde trotz ihres horrenden Preises immer wieder nachgedruckt, was dem Verlag die Existenz sicherte, dem Autor ein Millionenhonorar bescherte und den Lesern ein voyeuristisches Vergnügen.
Der Rotfuchs verlies Deutschland am 28. Februar 1933 und triumphierend meldete der Dortmunder Generalanzeiger: «Das Ende eines Kulturbolschewisten» und schmähte: «Zu den anrüchigsten Gestalten des November-Deutschland zahlte Eduard Fuchs ... In pseudowissenschaftlicher Giftmischung tarnte er seine pornographischen Erzeugnisse.»
Das Fuchs-Haus (Eine Mies van der Rohe Villa in Berlin-Zehlendorf) wurde geplündert, seine Kunstsammlung beschlagnahmt und versteigert, seine Bücherei und sein Archiv vernichtet und sein schriftstellerisches Werk verboten und verbrannt.
Einzigartig sein Versuch, die Verlagsrechte und Klischees zurückzukaufen, um den Band «Die Juden in der Karikatur» neu herauszugeben, ergänzt um Bildmaterial aus dem Stürmer und antisemitischen Bilderbüchern, um das «Finale des Grauens und Entsetzens» der Nazis öffentlich zu machen.
Veranstaltung im Rahmen der «Aktion 10. Mai: 80 Jahre Bücherverbrennung». Alle Infos zur Aktion und zu den Veranstaltungen unter: www.10ter-mai.de
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Hellmut Haasis liest Lion Feuchtwanger
Datum:29 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00Ort
RathausAm Marktplatz 1Stuttgart, 70173Veranstaltungsort::Rathaus StuttgartAm 10. Mai 1933 brannten in zahlreichen deutschen Städte Scheiterhaufen mit Büchern. Verbrannt und verboten wurden auch die Bücher des bekannten deutschen Schriftstellers Lion Feuchtwanger. Er galt den Nazis als einer ihrer intellektuellen Hauptgegner. Im «Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel» vom 16. Mai 1933 wurde er zusammen mit anderen Schriftstellern als einer der «eigentlichen Schädlinge», deren Bücher zu vernichten seien, denunziert. Von einer Vortragsreise nach England und in die USA, zu der er im November 1932 aufgebrochen war, konnte er nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Sein Name fand sich im Sommer 1933 auf der ersten Ausbürgerungsliste Hitlerdeutschlands.
Der Reutlinger Autor, Historiker und Verleger Hellmut G. Haasis, dessen Bücher in bis zu acht Sprachen übersetzt wurden, liest aus den beiden Büchern «Jud Süß» und« Die Geschwister Oppermann» von Lion Feuchtwanger und stellt den Autor sowie dessen Werk und Biographie dar. Hellmut Haasis hat mit seinen biographischen Arbeiten «Joseph Süß Oppenheimer genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer», «Totengedenkbuch für Joseph Süß Oppenheimer» und «Georg Elser: Ein schwäbischer Kriegsgegner» bedeutende Beiträge zur historischen Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus und Antisemitismus geleistet.
Veranstaltung im Rahmen der «Aktion 10. Mai: 80 Jahre Bücherverbrennung». Alle Infos zur Aktion und zu den Veranstaltungen unter: www.10ter-mai.de
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Sozial durch Arbeiterbewegung? Zur Entstehung des Modells ‚Soziale Marktwirtschaft‘
Datum:6 Juni, 2013 - 19:00 - 21:00Ort
Rosa-Luxemburg-StiftungLudwigstr. 73AStuttgart, 70176Veranstaltungsort::Rosa-Luxemburg-StiftungMit Uwe Fuhrmann
Die deutsche «Soziale Marktwirtschaft» gilt als gesellschaftliches Modell sozialen Fortschritts, als Resultat «kluger Wirtschaftspolitiker» und Versöhnung von Kapitalismus und «sozialer Frage». Dieses Bild soll in Frage gestellt werden, indem gezeigt wird, dass es v.a. die Arbeiterbewegung war, die in Kämpfen der Kapitalseite wensentliche sozialpolitische Zugeständnisse abgerungen hat. Exemplarisch diskutiert wird dies anhand des «Schlüsseljahres» 1948. Während wichtige Protagonisten, allen voran Ludwig Erhard, im Herbst 1948 die mit der Währungsreform durchgesetzte Wirtschaftsform als «freie Marktwirtschaft» überschwänglich begrüßten, rollte eine enorme Protestwelle durch die Westzonen, die sich gegen die Marktwirtschaft und ihre Folgen richtete. Diese Protestbewegung reichte von Unruhen auf Wochenmärkten und den «Stuttgarter Vorfällen» bis zum letzten deutschen Generalstreik am 12.November 1948 und nahm bisweilen tumultartige Züge an.
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Wie geht individuelles Lernen in der Gemeinschaftsschule?
Datum:19 Juni, 2013 - 14:00 - 16:00Ort
Rosa-Luxemburg-StiftungLudwigstr. 73AStuttgart, 70176Veranstaltungsort::Rosa-Luxemburg-StiftungMit Matthias Wagner-Uhl, Rektor der neuen Gemeinschaftsschule Neuenstein
Wie geht individuelles Lernen in der Gemeinschaftsschule? Wie berücksichtigen wir verschiedene Lernniveaus? Wie funktionieren Kompetenzraster? Welche Ausstattung brauchen wir? Wie bilden wir uns fort?
Anmeldung an: GEW-Fachgruppe Hauptschule/Werkrealschule, Erhard Korn, Tel.: 07144-800911
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