Kalender

  • Gewaltfreie Kommunikation und gesellschaftliche Veränderung

    Datum: 
    22 Juni, 2012 - 19:00 - 24 Juni, 2012 - 13:00

    Ort

    Denkmacherei
    Werastr. 10
    Stuttgart, 70182
    Veranstaltungsort:: 
    Denkmacherei, Werastr. 10, 70182 Stuttgart

    Seminar mit Vivet Alevi (Berlin)

    Wollen wir aus der Reaktion gegen das, was für uns gesellschaftlich nicht funktioniert, tätig werden, dann brauchen wir eine Vision. Zum Beispiel die Vorstellung einer Gesellschaft, die auf der Basis der Bedürfnisse ihrer Mitglieder basiert, die Bedürfnisse aller Beteiligten einbezieht und Zusammenarbeit erleichtert. Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine mögliche Herangehensweise an Konflikte, die uns unterstützt unsere Energie effektiv nutzen und unser Bewusstsein dahin zu lenken, wo wir Veränderung in Systeme bringen können. Nach dem Begründer M. Rosenberg umfassen die vier Ebenen der GFK 1) Bewusstsein über die Wechselbeziehungen in unserer Welt, ohne deren Begreifen wir keinen Frieden auf Erden haben werden; 2) Klarheit der Vision, was ich mit der GFK will: Auswirkungen beheben oder das System, welches diese Auswirkungen hervorbringt, verändern? 3) Das Wissen und die Fähigkeiten anwenden, um gesellschaftliche Veränderung in verschiedenen Bereichen zu bewirken; 4) Dafür die Kommunikationswerkzeuge – die vier Komponenten und den Prozess der Gewaltfreien Kommunikation – einbringen.

    In dem Wochenendseminar üben wir unsere Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen, im Konflikt mit dem Gegenüber empathische Verbindung herzustellen und den Abbau von Feindbildern; dies kann uns unterstützen auf einen strukturell bedürfnisorientierten sozialen Wandel hin zu wirken.

    Der Workshop ist auf 25 TeilnehmerInnen begrenzt. Der Vortrag am Freitag kann unabhängig vom Workshop besucht werden. Für die TeilnehmerInnen des Workshops am Samstag und Sonntag ist die Teilnahme am Vortrag verbindlich. AktivistInnen wird empfohlen, sich frühzeitig anzumelden.

    Vivet Alevi arbeitet als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation in Berlin und der Türkei.

    Veranstaltung in Kooperation mit den AnStiftern und attac Stuttgart

    Anmeldung erforderlich unter:

    RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
    Ludwigstr. 73a
    70176 Stuttgart

    Telefon: 0711 99797090
    Fax: 0711 99797091
    Email: schlager@rosalux.de

     

  • Zum Verbot und zur Verbrennung der Fuchs'schen Sittengeschichte - anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennungen

    Datum: 
    22 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00

    Ort

    Rathaus
    Am Marktplatz 1
    Stuttgart, 70173
    Veranstaltungsort:: 
    Rathaus Stuttgart

    Bekannt und ein wohlhabender Bestsellerautor wurde der 1870 geborene Eduard Fuchs durch die 6-bändige «Illustrierte Sittengeschichte», die seit 1908 im Albert Langen Verlag erschien und die bis heute als fundamentales Werk der Kulturwissenschaft gilt. Sie wurde trotz ihres horrenden Preises immer wieder nachgedruckt, was dem Verlag die Existenz sicherte, dem Autor ein Millionenhonorar bescherte und den Lesern ein voyeuristisches Vergnügen.

    Der Rotfuchs verlies Deutschland am 28. Februar 1933 und triumphierend meldete der Dortmunder Generalanzeiger: «Das Ende eines Kulturbolschewisten» und schmähte: «Zu den anrüchigsten Gestalten des November-Deutschland zahlte Eduard Fuchs ... In pseudowissenschaftlicher Giftmischung tarnte er seine pornographischen Erzeugnisse.»

    Das Fuchs-Haus (Eine Mies van der Rohe Villa in Berlin-Zehlendorf) wurde geplündert, seine Kunstsammlung beschlagnahmt und versteigert, seine Bücherei und sein Archiv vernichtet und sein schriftstellerisches Werk verboten und verbrannt.

    Einzigartig sein Versuch, die Verlagsrechte und Klischees zurückzukaufen, um den Band «Die Juden in der Karikatur» neu herauszugeben, ergänzt um Bildmaterial aus dem Stürmer und antisemitischen Bilderbüchern, um das «Finale des Grauens und Entsetzens» der Nazis öffentlich zu machen.

    Veranstaltung im Rahmen der «Aktion 10. Mai: 80 Jahre Bücherverbrennung». Alle Infos zur Aktion und zu den Veranstaltungen unter: www.10ter-mai.de

    http://www.10ter-mai.de/

    Kontakt

    RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
    Ludwigstr. 73a
    70176 Stuttgart

    Telefon: 0711 99797090
    Fax: 0711 99797091
    Email: schlager@rosalux.de

  • Hellmut Haasis liest Lion Feuchtwanger

    Datum: 
    29 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00

    Ort

    Rathaus
    Am Marktplatz 1
    Stuttgart, 70173
    Veranstaltungsort:: 
    Rathaus Stuttgart

    Am 10. Mai 1933 brannten in zahlreichen deutschen Städte Scheiterhaufen mit Büchern. Verbrannt und verboten wurden auch die Bücher des bekannten deutschen Schriftstellers Lion Feuchtwanger. Er galt den Nazis als einer ihrer intellektuellen Hauptgegner. Im «Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel» vom 16. Mai 1933 wurde er zusammen mit anderen Schriftstellern als einer der «eigentlichen Schädlinge», deren Bücher zu vernichten seien, denunziert. Von einer Vortragsreise nach England und in die USA, zu der er im November 1932 aufgebrochen war, konnte er nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Sein Name fand sich im Sommer 1933 auf der ersten Ausbürgerungsliste Hitlerdeutschlands.

    Der Reutlinger Autor, Historiker und Verleger Hellmut G. Haasis, dessen Bücher in bis zu acht Sprachen übersetzt wurden, liest aus den beiden Büchern «Jud Süß» und« Die Geschwister Oppermann» von Lion Feuchtwanger und stellt den Autor sowie dessen Werk und Biographie dar. Hellmut Haasis hat mit seinen biographischen Arbeiten «Joseph Süß Oppenheimer genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer», «Totengedenkbuch für Joseph Süß Oppenheimer» und «Georg Elser: Ein schwäbischer Kriegsgegner» bedeutende Beiträge zur historischen Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus und Antisemitismus geleistet.

    Veranstaltung im Rahmen der «Aktion 10. Mai: 80 Jahre Bücherverbrennung». Alle Infos zur Aktion und zu den Veranstaltungen unter: www.10ter-mai.de

    Kontakt

    RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
    Ludwigstr. 73a
    70176 Stuttgart

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  • Sozial durch Arbeiterbewegung? Zur Entstehung des Modells ‚Soziale Marktwirtschaft‘

    Datum: 
    6 Juni, 2013 - 19:00 - 21:00

    Ort

    Rosa-Luxemburg-Stiftung
    Ludwigstr. 73A
    Stuttgart, 70176
    Veranstaltungsort:: 
    Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Mit Uwe Fuhrmann

    Die deutsche «Soziale Marktwirtschaft» gilt als gesellschaftliches Modell sozialen Fortschritts, als Resultat «kluger Wirtschaftspolitiker» und Versöhnung von Kapitalismus und «sozialer Frage». Dieses Bild soll in Frage gestellt werden, indem gezeigt wird, dass es v.a. die Arbeiterbewegung war, die in Kämpfen der Kapitalseite wensentliche sozialpolitische Zugeständnisse abgerungen hat. Exemplarisch diskutiert wird dies anhand des «Schlüsseljahres» 1948. Während wichtige Protagonisten, allen voran Ludwig Erhard, im Herbst 1948 die mit der Währungsreform durchgesetzte Wirtschaftsform als «freie Marktwirtschaft» überschwänglich begrüßten, rollte eine enorme Protestwelle durch die Westzonen, die sich gegen die Marktwirtschaft und ihre Folgen richtete. Diese Protestbewegung reichte von Unruhen auf Wochenmärkten und den «Stuttgarter Vorfällen» bis zum letzten deutschen Generalstreik am 12.November 1948 und nahm bisweilen tumultartige Züge an.

    Kontakt

    RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
    Ludwigstr. 73a
    70176 Stuttgart

    Telefon: 0711 99797090
    Fax: 0711 99797091
    Email: schlager@rosalux.de

  • Wie geht individuelles Lernen in der Gemeinschaftsschule?

    Datum: 
    19 Juni, 2013 - 14:00 - 16:00

    Ort

    Rosa-Luxemburg-Stiftung
    Ludwigstr. 73A
    Stuttgart, 70176
    Veranstaltungsort:: 
    Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Mit Matthias Wagner-Uhl, Rektor der neuen Gemeinschaftsschule Neuenstein

    Wie geht individuelles Lernen in der Gemeinschaftsschule? Wie berücksichtigen wir verschiedene Lernniveaus? Wie funktionieren Kompetenzraster? Welche Ausstattung brauchen wir? Wie bilden wir uns fort?

    Anmeldung an: GEW-Fachgruppe Hauptschule/Werkrealschule, Erhard Korn, Tel.: 07144-800911

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    RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
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