Stuttgart
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Gewaltfreiheit und Ziviler Ungehorsam
Ort
Zur Geschichte und Gegenwart von Protest- und Aktionsformen im Kontext der Bewegung gegen «Stuttgart 21»
Ist die Bewegung gegen «Stuttgart 21» ein passendes Beispiel Gewaltfreier Konfliktaustragung? Dieser Frage ging der Friedensforscher Achim Schmitz in einer Studie, für die er mit AkteurInnen und AktivistInnen der Bewegung gegen «Stuttgart 21» sprach, nach. Im Workshop werden zentrale Ergebnisse der Studie aus demokratietheoretischer Sicht vorgestellt.
Der Aktionsforscher Wolfgang Sternstein ist aktiv in der Bewegung gegen «Stuttgart 21» und beleuchtet den Widerstand mit seiner Konzeption der Gewaltfreiheit, die zu einem Großteil an Mahatma Gandhi angelehnt ist.
«Stuttgart 21» - Castor - Blockupy
Ort
Wie funktioniert Protest heute und welchen Schwierigkeiten begegnet er?
Zunehmende Proteste in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Politikfeldern sind ein Anzeichen für eine Erschöpfung der neoliberalen Hegemonie.
Im Vortrag mit der Tübinger Protestforscherin Jasmina Gherairi wollen wir diskutieren, was das Spezifische und Verbindende der aktuellen Proteste ist und fragen, was Protest als soziales Phänomen ausmacht, worin seine Stärken liegen und mit welchen Schwierigkeiten er sich konfrontiert sieht. Dadurch soll auch eine Verständigung von Akteuren sozialen Widerstands über gemeinsame Strategien und Ziele ihres Protestes ermöglicht werden.
Schwerpunktmäßig wollen wir uns mit den Protesten gegen «Stuttgart 21» beschäftigen und zusammen die eigenen Erfahrungen austauschen und gemeinsame Perspektiven erarbeiten.
Kontakt
RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
Ludwigstr. 73a
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de
Wir sind Demokratie: Richard David Precht & Jon Gnarr, Bürgermeister von Rejkvavik
Ort
02.07.12 | Montag
Copino erleben: Gemeinsam gegen die Mafia - Libera Terra
Aktionsplenum - wir schützen den Südflügel und den Park
Veranstalter: Verdi und die Parkschützer
Die Bahn hat angekündigt ab 9. Januar den Südflügel des denkmalgeschützten Bonatzbaus abzureißen und Bäume im Mittleren Schlossgarten zu fällen. Um die 80 Bäume sollen verpflanzt werden. Unsere wunderschönen bis zu 200 Jahre alten gesunden Platanen und Rosskastanien sollen der Kettensäge zum Opfer fallen. Durch das Abpumpen von 6,8 Millionen Kubikmeter Grundwasser ist der Baumbestand im gesamten Schlossgarten vom Vertrocknen bedroht. Die grüne Oase des Schlossgartens stellt für die Stadtbewohner die einzige Naherholungsfläche dar. Zudem erfüllt der Baumbestand weitere vielfältige Funktionen wie Sauerstoffproduktion, Abkühlungsfläche, Bindung von großen Mengen Feinstaub und Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Der Wegfall der klimatologisch wichtigen Gleisflächen und die über 15 Jahre dauernde Megabaustelle sorgen zusätzlich für krankmachende wenn nicht sogar unbewohnbare Zustände in der Innenstadt. Nicht zuletzt sind Häuser durch die Baumaßnahmen gefährdet.
Anti-Atom-Kette Stuttgart-Neckarwestheim am 12.März 2011
Ort
Zigtausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet werden am 12. März ein kraftvolles Zeichen gegen Atomkreaft setzen und eine große Menschenkette gegen die Atompolitik der Regierung bilden – vom Risikoreaktor Neckarwestheim nach Stuttgart.
Zum richtigen Zeitpunkt: Zwei Wochen später wird in Baden-Württemberg gewählt. Eine neue Landesregierung muss den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen – und die baden-württembergischen Meiler in Neckarwestheim und Philippsburg abschalten.
Koordiniert wird die Aktion von einem bundesweiten Trägerkreis bestehend aus den Organisationen .ausgestrahlt, BUND, Campact, NaturFreunde sowie
Robin Wood und wird von einem breiten Bündnis von Initiativen und Verbänden unterstützt. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.anti-atom-kette.de
Menschenkette von 13:30 bis 14:00 Uhr geschlossen, danach von 16:30 bis 17:00 Uhr Abschlusskundgebung am Schlossplatz Stuttgart



